In Slowenien wird es nun doch kein Referendum zur Rentenreform geben. Eine Gruppe von Gewerkschaften und NGOs scheiterte bei der dafür nötigen Unterschriftensammlung. Die vom Parlament im September verabschiedete Rentenreform behält den Ruhestand nach 40 Arbeitsjahren bei, erhöht jedoch das Rentenalter: Für diejenigen, die die vollen 40 Jahre gearbeitet haben, steigt es von 60 auf 62 Jahre, für alle anderen von 65 auf 67 Jahre. Auch die Berechnung der Renten wird geändert. Kritiker warnen, dass dadurch der reale Wert der Renten sinken könnte. Ein weiterer zentraler Kritikpunkt ist, dass der Beitragssatz, den Arbeitgeber in die Rentenversicherung einzahlen, nicht erhöht wurde. Die Reform wird schrittweise bis 2035 umgesetzt.
